Hallo, liebe Reisefreunde! Israel – ein Land, das mit seiner reichen Geschichte, atemberaubenden Landschaften und pulsierenden Städten wie Tel Aviv und Jerusalem viele von uns in seinen Bann zieht.
Ich weiß, der Gedanke an eine Reise ins Heilige Land lässt viele Herzen höherschlagen und die Vorfreude ist riesig. Doch Hand aufs Herz: Wenn wir ehrlich sind, kommt bei so manchem auch die Frage auf, wie es denn aktuell um die Sicherheit steht, oder?
Es ist doch ganz natürlich, sich da Gedanken zu machen, gerade wenn man die Nachrichten verfolgt und eine unvergessliche, aber vor allem sichere Reise erleben möchte.
Ich persönlich finde es unglaublich wichtig, sich vorab umfassend zu informieren, um entspannt und gut vorbereitet seine Koffer packen zu können. Denn auch in Zeiten komplexer geopolitischer Lagen ist eine faszinierende und einzigartige Reise durchaus möglich, wenn man weiß, worauf man achten muss und welche Vorsichtsmaßnahmen sinnvoll sind.
Eine gute Planung ist hier wirklich die halbe Miete für ein sorgenfreies Abenteuer, bei dem ihr euch voll und ganz auf die Schönheit und Vielfalt Israels konzentrieren könnt.
Was genau ihr beachten solltet, welche aktuellen Hinweise es gibt und welche Insider-Tipps ich für euch habe, das verrate ich euch jetzt ganz genau!
Sicher unterwegs: Meine persönlichen Strategien für eure Israel-Reise

Vorbereitung ist alles: Der Blick auf die aktuelle Lage
Eine Reise nach Israel ist immer etwas Besonderes, und ich merke jedes Mal aufs Neue, wie wichtig es ist, sich vorab wirklich gründlich zu informieren.
Mein erster Schritt ist immer, die Reisehinweise des Auswärtigen Amtes zu checken. Das ist wie mein persönliches Navigationssystem für die Sicherheit.
Die aktualisierten Informationen dort sind Gold wert und geben einem ein erstes Gefühl dafür, was gerade im Land los ist. Aber ich gehe noch einen Schritt weiter: Ich lese auch lokale Nachrichtenquellen, um ein breiteres Bild zu bekommen.
Manchmal sind die Stimmungen vor Ort ganz anders als das, was man aus der Ferne wahrnimmt. Ich habe gelernt, dass eine gute Mischung aus offiziellen Empfehlungen und einem Gespür für die lokale Presse mir die beste Grundlage für eine sichere Planung bietet.
Das gibt mir persönlich die Gewissheit, dass ich mit offenen Augen reise und nicht blindlings ins Abenteuer stürze. Manchmal mag das nach viel Aufwand klingen, aber glaubt mir, dieses Gefühl der Sicherheit und Vorbereitung ist unbezahlbar.
Es erlaubt mir, mich auf die wirklich schönen Dinge zu konzentrieren, sobald ich dort bin. Ich empfehle euch dringend, auch ein Auge auf die Regionen zu haben, die ihr besuchen wollt – sind dort vielleicht gerade Veranstaltungen oder Feiertage, die zu größeren Menschenansammlungen führen könnten?
Lokale Expertise nutzen: So fühlt ihr euch am wohlsten
Ich habe schon oft erlebt, wie wertvoll es ist, vor Ort auf das Wissen der Einheimischen zu vertrauen. Nichts übertrifft die Empfehlungen von Menschen, die tagtäglich in Israel leben.
Egal ob es der Taxifahrer, die Dame an der Hotelrezeption oder der nette Besitzer des kleinen Cafés um die Ecke ist – sie kennen die besten Viertel, die sichersten Wege und auch, welche Gegenden man vielleicht besser meiden sollte.
Scheut euch nicht, Fragen zu stellen! Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Israelis unglaublich gastfreundlich und hilfsbereit sind. Als ich das letzte Mal in Jerusalem war, hat mir ein Verkäufer im Shuk so viele tolle Tipps für sichere Spaziergänge durch die Altstadt gegeben, die ich sonst nie entdeckt hätte.
Er hat mir sogar gezeigt, welche Gassen auch abends noch gut beleuchtet und belebt sind. Diese persönlichen Interaktionen geben mir nicht nur ein Gefühl der Sicherheit, sondern machen die Reise auch viel authentischer und reicher an Erfahrungen.
Ein weiteres Plus ist, dass man durch solche Gespräche oft auch ein tieferes Verständnis für die Kultur und die Menschen bekommt. Es geht nicht nur darum, Gefahren zu vermeiden, sondern auch darum, sich willkommen und wohlzufühlen.
Ein offenes Ohr für lokale Stimmen ist meiner Meinung nach der beste Reiseführer, den man haben kann.
Im Alltag in Israel: Was ihr beachten solltet und was mir geholfen hat
Verhalten in der Öffentlichkeit: Ein Gespür für die Umgebung entwickeln
In Israel, besonders in den lebhaften Städten wie Tel Aviv oder den historischen Stätten Jerusalems, pulsiert das Leben – und genau das macht es so faszinierend!
Ich persönlich habe festgestellt, dass ein aufmerksames Beobachten meiner Umgebung mir ungemein geholfen hat, mich sicher und wohlzufühlen. Das bedeutet nicht, dass man paranoid sein soll, sondern einfach, ein bisschen gesunden Menschenverstand walten zu lassen.
Vermeidet es, eure Wertsachen offen zur Schau zu stellen. Das gilt eigentlich überall auf der Welt, aber hier eben auch. Eine Bauchtasche oder ein Brustbeutel unter der Kleidung sind meine besten Freunde, wenn ich unterwegs bin.
Wenn ich an belebten Plätzen bin, halte ich meine Tasche immer fest im Griff. Ich erinnere mich an einen Moment in einem voll besetzten Bus in Tel Aviv, wo ich einfach intuitiv meine Tasche näher an mich gezogen habe.
Es war nichts passiert, aber dieses kleine Achtsamkeitsritual gibt mir einfach ein besseres Gefühl. Und ganz wichtig: Wenn ihr euch in einer Situation unwohl fühlt oder etwas komisch vorkommt, vertraut eurem Bauchgefühl und zieht euch zurück.
Das habe ich gelernt und es hat mir immer gute Dienste erwiesen. Es geht darum, das Land zu genießen, ohne unnötige Risiken einzugehen.
Transportmittel sicher nutzen: Meine Erfahrungen und Empfehlungen
Die Fortbewegung in Israel ist meist unkompliziert, aber ein paar Dinge sollte man wissen. Ich persönlich nutze am liebsten die öffentlichen Verkehrsmittel in den Städten.
Busse sind oft überfüllt, aber ich finde sie eine gute Möglichkeit, das lokale Leben hautnah zu erleben. Achtet auch hier auf eure Wertsachen, besonders beim Ein- und Aussteigen.
In den großen Städten gibt es auch Sammeltaxis, sogenannte “Sheruts”, die eine tolle und oft günstigere Alternative zum normalen Taxi sind. Bevor ihr ein reguläres Taxi nehmt, ist es immer eine gute Idee, sich über die üblichen Preise zu informieren oder sogar vorab einen Festpreis auszuhandeln, besonders wenn man vom Flughafen kommt.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass viele Taxifahrer ehrlich sind, aber es gibt natürlich immer Ausnahmen. Apps wie “Gett” oder “Uber” sind in Tel Aviv und anderen größeren Städten verfügbar und bieten eine transparente und sichere Möglichkeit, sich fortzubewegen, da der Preis im Voraus festgelegt wird und der Fahrer registriert ist.
Das gibt mir persönlich immer ein beruhigendes Gefühl. Für längere Strecken zwischen Städten ist der Zug oft eine bequeme und sichere Option, die ich auch gerne nutze.
Digitale Helfer und wichtige Kontakte: Immer gut vernetzt bleiben
Unverzichtbare Apps und digitale Ressourcen
In der heutigen Zeit ist unser Smartphone oft unser bester Reisebegleiter, und in Israel gibt es einige Apps, die mir persönlich das Leben enorm erleichtert haben und für ein Gefühl der Sicherheit sorgen.
Ganz oben auf meiner Liste steht natürlich Google Maps oder Waze, um mich zurechtzufinden. Aber darüber hinaus gibt es spezifische Apps, die ich euch ans Herz legen möchte.
Für öffentliche Verkehrsmittel ist “Moovit” in Israel sehr beliebt und zeigt euch genaue Bus- und Zugverbindungen an. Das ist super praktisch, um nicht planlos herumzustehen.
Dann gibt es die Notfall-App “Magen David Adom” (Israels Roter Halbmond), die ich zwar hoffentlich nie brauche, aber die im Ernstfall sehr hilfreich sein kann, um schnell Hilfe zu rufen.
Und für die Kommunikation mit der Heimat habe ich immer eine E-SIM-Karte oder eine lokale SIM-Karte dabei, damit ich immer online und erreichbar bin. Das beruhigt nicht nur mich, sondern auch meine Familie zu Hause.
Ich erinnere mich, wie wichtig es war, schnell eine Information zu finden oder eine Nachricht zu versenden, als ich einmal eine kleine Planänderung hatte – digitale Verbindung ist da wirklich ein Segen!
Notfallkontakte und Botschaften: Für den Fall der Fälle
Man hofft immer, dass alles glattläuft, aber für den unwahrscheinlichen Fall der Fälle ist es absolut essenziell, eine Liste mit wichtigen Kontakten griffbereit zu haben.
Ich habe immer eine physische Kopie und eine digitale Version in meinem Handy. Ganz oben stehen die Telefonnummern der deutschen Botschaft in Tel Aviv oder des Generalkonsulats in Jerusalem.
Die Kontaktdaten meiner Auslandskrankenversicherung sind ebenfalls ein Muss. Und natürlich die Rufnummern meiner engsten Vertrauten zu Hause. Es ist auch ratsam, sich für die Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amtes, die sogenannte “ELEFAND”-Liste, anzumelden.
Das dauert nur ein paar Minuten und kann im Ernstfall entscheidend sein, da die Botschaft euch dann kontaktieren kann. Ich habe diese Liste immer brav ausgefüllt und fühle mich damit einfach sicherer, weil ich weiß, dass ich im Notfall nicht alleine bin.
Es gibt mir ein beruhigendes Gefühl, zu wissen, dass im Hintergrund ein System existiert, das mir helfen kann, wenn ich es brauche.
| Wichtige Notfallnummern in Israel | Beschreibung |
|---|---|
| 100 | Polizei |
| 101 | Krankenwagen/Roter Halbmond (Magen David Adom) |
| 102 | Feuerwehr |
| +972 3 697 1000 | Deutsche Botschaft Tel Aviv (allgemeine Nummer) |
Kulturelle Brücken bauen: Mit Respekt und Offenheit unterwegs
Die Bedeutung von Bräuchen und Traditionen verstehen
Israel ist ein Schmelztiegel der Kulturen und Religionen, und genau das macht das Reisen dort so unglaublich bereichernd. Ich habe gelernt, dass ein tiefes Verständnis und Respekt für die lokalen Bräuche und Traditionen nicht nur Türen öffnet, sondern auch zu einem wesentlich entspannteren und sichereren Reiseerlebnis beiträgt.
Wenn man zum Beispiel religiöse Stätten besucht, ist angemessene Kleidung absolut wichtig – Schultern und Knie bedeckt zu halten, ist eine einfache Geste des Respekts, die sehr gut ankommt.
Ich erinnere mich, wie ich einmal in Jerusalem fast vergessen hätte, mein Kopftuch einzupacken, als ich eine Synagoge besuchen wollte. Zum Glück hatte ich es noch im Rucksack!
Solche kleinen Details machen einen großen Unterschied. Es geht darum, sich bewusst zu sein, dass man zu Gast in einem Land ist, das eine tiefe spirituelle Bedeutung für viele Menschen hat.
Das Wissen um Feiertage wie den Sabbat oder religiöse Feste hilft auch, sich im Alltag besser zurechtzufinden und mögliche Einschränkungen im öffentlichen Leben zu verstehen.
Mein Tipp: Ein bisschen Recherche im Vorfeld über die wichtigsten kulturellen Gepflogenheiten lohnt sich immer und lässt euch viel natürlicher in die lokale Atmosphäre eintauchen.
Umgang mit lokalen Gegebenheiten: Ein Lächeln öffnet Türen

Ich bin der festen Überzeugung, dass ein freundliches Lächeln und eine offene Haltung mehr bewirken können als jede andere Strategie. Die Israelis sind ein herzliches Volk, und ich habe immer wieder erlebt, wie schnell man in Kontakt kommt, wenn man auf sie zugeht.
Das bedeutet nicht, dass man naiv sein soll, aber eine grundlegende Freundlichkeit ist universell verständlich. Wenn man sich in einem Souk verläuft oder eine Frage hat, habe ich immer positive Erfahrungen gemacht, wenn ich einfach freundlich gefragt habe.
Ein paar Worte auf Hebräisch, wie “Shalom” (Hallo/Frieden) oder “Toda Raba” (Vielen Dank), können Wunder wirken und zeigen, dass man sich Mühe gibt. Es ist so ein schönes Gefühl, wenn man merkt, wie solche kleinen Gesten Barrieren abbauen.
Natürlich kann es auch mal zu lebhaften Diskussionen kommen, denn die Israelis sind bekannt für ihre direkte Art – das sollte man nicht persönlich nehmen, sondern als Teil der lokalen Kommunikation verstehen.
Ich habe gelernt, mit einem Augenzwinkern darauf zu reagieren und die Energie der Gespräche zu genießen. Es ist Teil des Abenteuers und macht die Reise zu einer noch authentischeren Erfahrung.
Finanzen und Gesundheit: Die Basics für ein sorgenfreies Abenteuer
Reisekrankenversicherung und medizinische Versorgung
Gesundheit geht vor, und das gilt natürlich auch auf Reisen. Eine gute Reisekrankenversicherung ist für mich persönlich ein absolutes Muss, wenn ich ins Ausland fahre, und Israel ist da keine Ausnahme.
Ich habe schon einmal miterlebt, wie jemand ohne ausreichenden Schutz dringend medizinische Hilfe brauchte, und die Kosten waren enorm. Daher: Prüft euren Versicherungsschutz ganz genau!
Deckt er auch Notfälle und eventuelle Rücktransporte ab? Das gibt mir persönlich ein unglaubliches Gefühl der Sicherheit. Was die medizinische Versorgung in Israel angeht, so ist diese in den größeren Städten wie Tel Aviv oder Jerusalem auf einem sehr hohen Niveau, ähnlich wie in Westeuropa.
Es gibt moderne Krankenhäuser und gut ausgebildetes Personal. Ich würde euch aber trotzdem raten, eine kleine Reiseapotheke mit den wichtigsten Medikamenten dabei zu haben, falls ihr zum Beispiel empfindlich auf ungewohntes Essen reagiert oder kleinere Wehwehchen auftreten.
Das spart Zeit und Nerven bei der Suche nach einer Apotheke vor Ort. Und ganz wichtig: Wenn ihr auf bestimmte verschreibungspflichtige Medikamente angewiesen seid, nehmt einen ausreichenden Vorrat und ein ärztliches Attest mit.
Bargeld, Kreditkarten und Budgetplanung vor Ort
Die finanzielle Planung ist ein weiterer wichtiger Aspekt für eine entspannte Reise. Die Landeswährung in Israel ist der Neue Israelische Schekel (ILS).
Ich persönlich empfehle immer eine Mischung aus Bargeld und Kreditkarten. Große Kreditkarten wie Visa und Mastercard werden in den meisten Hotels, Restaurants und Geschäften problemlos akzeptiert.
Es ist aber immer gut, etwas Bargeld für kleinere Einkäufe, Märkte oder Trinkgelder dabei zu haben, denn nicht überall kann man mit Karte zahlen. Geldautomaten (ATMs) findet ihr in allen größeren Städten und touristischen Gebieten.
Achtet aber darauf, dass ihr nicht zu viele Gebühren bei der Abhebung zahlt. Ich nutze dafür meist eine Kreditkarte, die im Ausland kostenloses Abheben ermöglicht.
Außerdem ist es eine gute Idee, eure Bank über eure Reisepläne zu informieren, damit eure Karte im Ausland nicht gesperrt wird, weil sie verdächtige Transaktionen vermutet.
Das ist mir einmal passiert und war ziemlich ärgerlich! Eine grobe Budgetplanung vorab hilft auch, unerwartete Ausgaben zu vermeiden und die Finanzen im Blick zu behalten, damit ihr euch voll und ganz auf das Erlebnis konzentrieren könnt.
Meine Routenplanung: So fühlt ihr euch sicher und erlebt das Land intensiv
Regionen bewerten: Wo es sich besonders gut reisen lässt
Bei der Planung meiner Israel-Reisen lege ich immer großen Wert darauf, die Regionen sorgfältig zu bewerten, die ich besuchen möchte. Ich habe gelernt, dass nicht jede Gegend für jeden Reisetyp gleichermaßen geeignet ist, besonders wenn es um das Sicherheitsgefühl geht.
Tel Aviv und die Mittelmeerküste sind zum Beispiel bekannt für ihre entspannte Atmosphäre, lebhaften Städte und wunderschönen Strände. Hier fühle ich mich persönlich immer sehr wohl und unbeschwert.
Jerusalem mit seiner unglaublichen Geschichte und den heiligen Stätten ist ebenfalls ein Muss, erfordert aber ein bisschen mehr Aufmerksamkeit, besonders in der Altstadt, wo verschiedene Kulturen und Religionen aufeinandertreffen.
Das Tote Meer und die Wüste Negev bieten atemberaubende Naturerlebnisse und sind meist sehr ruhig. Ich schaue mir immer die aktuellen Reisehinweise für spezifische Gebiete an und spreche auch mit Leuten, die kürzlich dort waren.
Es geht nicht darum, bestimmte Orte zu meiden, sondern darum, gut informiert zu sein und sich an die lokalen Empfehlungen zu halten. Ein gutes Gefühl bei der Routenwahl ist der erste Schritt zu einer wirklich unvergesslichen Reise.
Flexibilität als Schlüssel: Anpassung an die Umstände
Egal wie gut man eine Reise plant, das Leben hält immer Überraschungen bereit, und das gilt auch für Israel. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Flexibilität der Schlüssel zu einer stressfreien und sicheren Reise ist.
Manchmal ändern sich die Umstände vor Ort, sei es durch unerwartete Veranstaltungen, Wetterbedingungen oder sogar kurzfristige Sicherheitshinweise. Es ist wichtig, darauf reagieren zu können, ohne gleich in Panik zu verfallen.
Ich buche meine Unterkünfte und Flüge meist so, dass ich im Notfall noch Änderungen vornehmen kann. Das gibt mir eine innere Ruhe und die Freiheit, meine Pläne anzupassen, wenn es nötig ist.
Wenn ich merke, dass eine bestimmte Gegend gerade unruhig ist oder eine geplante Aktivität nicht sicher erscheint, scheue ich mich nicht, meine Route spontan zu ändern.
Manchmal entdeckt man gerade durch solche ungeplanten Schwenks die schönsten und unerwartetsten Orte! Es geht darum, eine Balance zu finden zwischen einer soliden Planung und der Fähigkeit, sich den Gegebenheiten anzupassen.
So bleibt die Reise ein Abenteuer und wird nicht zu einer Quelle von Sorgen.
Zum Abschluss
Liebe Reiseenthusiasten, ich hoffe sehr, dass meine persönlichen Einblicke und Tipps euch dabei helfen, eure Reise nach Israel mit einem guten und sicheren Gefühl anzugehen. Es ist ein Land voller Wunder, das es verdient, entdeckt zu werden, und mit der richtigen Vorbereitung könnt ihr euch ganz auf die unglaubliche Kultur, die faszinierende Geschichte und die herzlichen Begegnungen konzentrieren. Lasst euch nicht von potenziellen Sorgen abhalten, sondern geht informiert und aufmerksam ins Abenteuer. Vertraut auf euer Bauchgefühl, seid offen für Neues und respektiert die lokalen Gegebenheiten. Ich bin überzeugt, dass ihr mit dieser Einstellung eine unvergessliche und bereichernde Zeit im Heiligen Land erleben werdet. Genießt jeden Moment und sammelt Erinnerungen, die ein Leben lang halten!
Wissenswertes für eure Reise
Hier sind noch ein paar schnelle, aber extrem nützliche Infos, die ich persönlich immer parat habe:
-
Aktuelle Reisehinweise prüfen: Bevor ihr eure Koffer packt und auch während eurer Reise, werft immer einen Blick auf die offiziellen Reise- und Sicherheitshinweise eures Heimatlandes (z.B. des Auswärtigen Amtes für deutsche Reisende). Diese werden regelmäßig aktualisiert und sind eine verlässliche Quelle für die aktuelle Lage vor Ort.
-
Lokale Notfallnummern speichern: Speichert die wichtigsten Notfallnummern (Polizei: 100, Krankenwagen: 101, Feuerwehr: 102) direkt in eurem Handy. Auch die Kontaktdaten eurer Botschaft oder eures Konsulats sollten schnell auffindbar sein, falls ihr unerwartet Hilfe benötigt.
-
Kopien wichtiger Dokumente: Macht digitale und physische Kopien eurer Reisepässe, Visa und Flugtickets. Bewahrt sie getrennt von den Originalen auf, falls diese verloren gehen oder gestohlen werden. Ich habe immer eine Kopie in der Cloud und eine im zweiten Gepäckstück dabei.
-
Kommunikation sichern: Stellt sicher, dass ihr eine zuverlässige Möglichkeit habt, online zu sein und zu telefonieren. Eine lokale SIM-Karte oder eine E-SIM kann hier Gold wert sein, um immer erreichbar zu sein, Navigations-Apps nutzen zu können und mit euren Lieben zu Hause in Kontakt zu bleiben.
-
Kulturelle Sensibilität: Informiert euch vorab über lokale Bräuche und religiöse Besonderheiten, besonders wenn ihr heilige Stätten besucht. Angemessene Kleidung und ein respektvolles Verhalten sind nicht nur höflich, sondern können auch Missverständnisse vermeiden und Türen öffnen – meine Erfahrung ist, dass ein Lächeln und ein paar Worte auf Hebräisch wahre Wunder wirken können.
Wichtige Punkte zusammengefasst
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass eine Reise nach Israel eine wunderbare Erfahrung sein kann, wenn man einige grundlegende Dinge beachtet. Erstens: Informiert euch stets über die aktuelle Sicherheitslage und passt eure Pläne bei Bedarf an. Flexibilität ist hier wirklich das A und O. Zweitens: Vertraut auf lokale Experten und seid offen für Gespräche mit den Menschen vor Ort – sie sind oft die beste Informationsquelle und teilen gerne ihre Insider-Tipps. Drittens: Seid euch der kulturellen und religiösen Besonderheiten bewusst und begegnet ihnen mit Respekt. Angemessenes Verhalten, besonders an heiligen Stätten, wird sehr geschätzt und ebnet den Weg für positive Begegnungen. Viertens: Achtet auf eure persönliche Sicherheit, seid aufmerksam in Menschenmengen und sichert eure Wertgegenstände – ein wachsames Auge schadet nie. Und nicht zuletzt: Kümmert euch um eine umfassende Reisekrankenversicherung und habt alle wichtigen Kontakte und Dokumente griffbereit, um für alle Eventualitäten gewappnet zu sein. Mit diesen Vorkehrungen steht einem sicheren und unvergesslichen Abenteuer in Israel nichts mehr im Wege. Packt eure Neugier ein und erlebt dieses außergewöhnliche Land in vollen Zügen!
Häufig gestellte Fragen (FAQ) 📖
F: höre ich momentan wirklich oft, und ich verstehe eure Sorgen vollkommen. Wenn ich ganz ehrlich bin, ist die Sicherheitslage in Israel derzeit einfach angespannt und kann sich, wie wir aus den Nachrichten wissen, sehr schnell ändern. Das
A: uswärtige Amt rät von touristischen und anderen nicht notwendigen Reisen nach Israel ab und hat für einige Regionen sogar eine Reisewarnung ausgesprochen.
Ich weiß, das klingt erstmal ernüchternd, aber es ist wichtig, realistisch zu sein. Israel befindet sich weiterhin formal im Kriegszustand. Es gab zwar einen Waffenstillstand zwischen Israel und Iran im Juni 2025, aber ein Wiederaufflammen des Konflikts kann man leider nicht ausschließen.
Auch an der Grenze zum Libanon sind die Spannungen nach dem Waffenstillstand im November 2024 immer noch hoch. Ich persönlich rate immer dazu, die offiziellen Reisehinweise des Auswärtigen Amtes sehr genau zu studieren und eine Entscheidung erst nach reiflicher Überlegung zu treffen.
Wenn ihr Flexibilität habt, wäre es vielleicht ratsam, die Reise noch etwas zu verschieben. Aber wenn ihr aus dringenden Gründen reisen müsst, dann ist eine extrem gute Vorbereitung das A und O.
Konzentriert euch auf die offiziellen Quellen, denn dort bekommt ihr die aktuellsten und verbindlichsten Informationen. Vertraut mir, es gibt nichts Wichtigeres, als gut informiert zu sein!
Q2: Welche Gebiete in Israel und den palästinensischen Gebieten sollte ich als Reisender unbedingt meiden? A2: Ganz wichtig ist es, bestimmte Gebiete strikt zu meiden, denn hier ist die Lage besonders heikel.
Das Auswärtige Amt spricht eine klare Reisewarnung für den Gazastreifen und das Westjordanland aus – mit Ausnahme von Ostjerusalem. Falls ihr euch dort aufhalten solltet, wird euch sogar empfohlen, auszureisen.
Auch vom Reisen in den Norden Israels, also nördlich der Straße 85 und ihrer Verlängerung, sowie in das Gebiet um den Gazastreifen wird dringend abgeraten.
Das betrifft die Regionen südlich von Aschkelon bzw. der Straße 35, westlich von Be’er Scheva bzw. der Straße 40 und nördlich der Straße 211.
Selbst für andere Landesteile Israels und Ostjerusalem wird von Reisen abgeraten. Ich habe selbst erlebt, wie sich die Situation vor Ort anfühlen kann, und es ist entscheidend, diese Warnungen wirklich ernst zu nehmen.
In Ostjerusalem, vor allem in der Altstadt, besteht immer ein Risiko für gewaltsame Auseinandersetzungen, besonders an religiösen Feiertagen. Mein Tipp: Haltet euch von Menschenansammlungen fern und seid besonders vorsichtig an Orten, die medial präsent sind.
Es ist einfach besser, auf Nummer sicher zu gehen und diese Regionen zu umgehen. Q3: Welche konkreten Vorsichtsmaßnahmen kann ich treffen, um meine Sicherheit auf einer Israel-Reise zu gewährleisten?
A3: Selbst wenn die Lage angespannt ist, könnt ihr einiges tun, um eure Sicherheit zu erhöhen. Als Erstes empfehle ich euch dringend, euch in die Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amtes einzutragen.
Das ist Gold wert, falls es wirklich mal zu einer Notsituation kommen sollte – die können euch dann schneller erreichen. Holt euch auch die App “Sicher Reisen” und abonniert den Newsletter, um immer auf dem neuesten Stand zu sein.
Vor Ort ist es unglaublich wichtig, die lokalen Medien zu verfolgen und den Anweisungen der israelischen Zivilschutzbehörde (Home Front Command) zu folgen.
Deren Website (oref.org.il/en) ist eine super Informationsquelle, aber denkt daran, sie funktioniert nur innerhalb Israels. Ich persönlich achte immer darauf, größere Menschenansammlungen, Demonstrationen und Orte, die als potenzielle Ziele gelten, wie Bushaltestellen oder belebte Märkte, zu meiden.
Und ganz wichtig: Überprüft unbedingt die Einreisebestimmungen! Ab dem 1. Januar 2025 braucht ihr eine elektronische Einreisebestätigung (ETA-IL) für visumsfreie Einreisen.
Beantragt die unbedingt frühzeitig, mindestens 72 Stunden vor Reiseantritt. Tragt eure Einreisekarte (B2 Stay-Permit) immer bei euch, das erspart euch unnötigen Ärger.
Und zu guter Letzt: Eine umfassende Reisekrankenversicherung, die auch im Notfall greift, ist ein absolutes Muss! Mit diesen Tipps seid ihr zumindest bestens vorbereitet und könnt hoffentlich eine möglichst sichere Reise erleben.






