Stell dir vor: azurblaues Mittelmeer, strahlender Sonnenschein und… perfekte Wellen! Ganz ehrlich, wer hätte gedacht, dass Israel ein echtes Paradies für Surfer ist?
Auch ich war anfangs skeptisch, als ich zum ersten Mal von der aufblühenden Surfkultur dort hörte. Aber meine persönliche Erfahrung hat mich eines Besseren belehrt – und ich bin seither restlos begeistert!
Die Mittelmeerküste, besonders rund um Tel Aviv, bietet eine erstaunlich lebendige Surfszene, die das ganze Jahr über Wellen liefert. Gerade in den Wintermonaten von November bis April können Swells hier beeindruckende Höhen erreichen und selbst erfahrene Surfer glücklich machen, während der Sommer mit kleineren, aber konstanten Wellen ideal für Anfänger ist.
Was mich besonders fasziniert hat, ist nicht nur die Möglichkeit, Kultur und Strand perfekt zu verbinden, sondern auch die unglaublich herzliche und offene Community vor Ort.
Hier gibt es keinen elitären “Localism”, sondern eine echte Leidenschaft fürs Surfen, die gerne geteilt wird. Ob du nun ein alter Hase oder blutiger Anfänger bist – in Israel findet jeder seinen Spot und Gleichgesinnte.
Von den belebten Stadtstränden Tel Avivs bis zu den ruhigeren Ecken im Norden und Süden, die Vielfalt ist enorm. Ich zeige dir, wo die besten Wellen brechen, welche Surfschulen empfehlenswert sind und wie du dein Surf-Abenteuer im Heiligen Land zu einem unvergesslichen Trip machst.
Lass uns gemeinsam in die faszinierende Welt des israelischen Surfens eintauchen und die besten Geheimtipps entdecken. Unten im Artikel verrate ich dir alles ganz genau, damit auch du bald deine perfekte Welle reitest!
Tel Aviv: Das Herz der israelischen Surfszene schlägt hier

Wenn ich an israelisches Surfen denke, schwebt mir sofort Tel Aviv vor Augen. Diese Stadt ist einfach pulsierend, voller Leben und ja, sie ist auch das absolute Epizentrum der hiesigen Wellenreiterkultur. Ich erinnere mich noch genau an mein erstes Mal am Strand dort: Die Energie war förmlich greifbar! Überall sah ich Menschen mit Boards unter dem Arm, lachende Gesichter und diesen ganz besonderen Vibe, der nur am Meer entsteht. Tel Aviv mag vielleicht nicht die größten Wellen der Welt bieten, aber es hat diese unglaubliche Konstanz und eine Surf-Community, die ich persönlich als eine der offensten und herzlichsten erlebt habe. Es ist der perfekte Ort, um ins Surfen reinzuschnuppern oder einfach entspannte Sessions zu genießen, während man gleichzeitig das lebhafte Stadtleben vor der Haustür hat. Egal ob du frühmorgens die ersten Sonnenstrahlen auf dem Wasser einfängst oder den Sonnenuntergang auf dem Brett erlebst – hier ist immer etwas los. Die Stadtstrände sind leicht zugänglich und bieten eine tolle Infrastruktur mit Cafés, Restaurants und Verleihstationen, sodass man sich um nichts kümmern muss, außer um die nächste Welle.
Hilton Beach – Ein Klassiker für jede Könnensstufe
Der Hilton Beach ist für mich persönlich einer der absoluten Hotspots in Tel Aviv und ich komme immer wieder gerne hierher zurück. Warum? Weil er einfach so vielseitig ist! Durch seine zwei lokalen Molen wird der Break gut geschützt, was für eine erstaunliche Wellenqualität sorgt. Ich habe hier schon Anfänger gesehen, die ihre ersten Wellen gestanden haben, und gleichzeitig erfahrene Surfer, die sich in den hohleren Wellen austoben konnten. Besonders in den Wintermonaten, wenn die Swells kräftiger werden, kann es hier richtig abgehen. Aber auch im Sommer, mit kleineren, sanfteren Wellen, ist der Hilton Beach ideal zum Üben und Longboarden. Die Atmosphäre ist super entspannt, und man findet immer einen Platz im Wasser. Nach der Session liebe ich es, mich in eines der Strandcafés zu setzen, einen frisch gepressten Saft zu schlürfen und dem bunten Treiben zuzusehen. Man merkt sofort, dass hier eine echte Gemeinschaft existiert, die das Surfen und das Leben am Meer zelebriert. Es ist dieser Mix aus guter Welle, einfacher Erreichbarkeit und dem unvergleichlichen mediterranen Flair, der den Hilton Beach zu einem meiner Lieblingsorte in Israel macht.
Verborgenes Potenzial: Maaravi und Dolphinarium Beach
Aber Tel Aviv hat noch mehr zu bieten als nur den Hilton Beach! Direkt an der Promenade, nur einen Katzensprung vom Trubel der Weißen Stadt entfernt, gibt es weitere Spots, die es in sich haben. Da wäre zum Beispiel der Maaravi Beach. Persönlich empfinde ich ihn als einen wunderbaren Ort für alle, die einen unkomplizierten Beachbreak suchen. Die Wellen hier sind oft sanfter und verzeihender, was ihn zu einer tollen Option für Anfänger und Longboarder macht. Ich habe hier schon viele meiner Freunde auf ihre ersten grünen Wellen geschoben, und die strahlenden Gesichter danach sind unbezahlbar! Ein weiterer Spot, den viele vielleicht übersehen, ist der Dolphinarium Beach. Auch wenn durch Bauarbeiten einiges in Bewegung geraten ist, bleibt das Potenzial für gute Sessions bestehen. Hier kann man, besonders bei bestimmten Windbedingungen, überraschend spaßige Wellen finden. Was ich an diesen Spots so mag, ist, dass sie oft etwas weniger überlaufen sind als die ganz prominenten Adressen. Das gibt einem das Gefühl, ein kleines Geheimnis entdeckt zu haben, und die Möglichkeit, in Ruhe an seinen Skills zu feilen. Vergesst nicht, die lokalen Surfshops oder Surfschulen nach den aktuellen Bedingungen zu fragen, denn die Einheimischen wissen immer am besten, wo die besten Wellen gerade laufen.
Jenseits von Tel Aviv: Entdeckungen entlang der Küste
Es wäre ein Unding, Israel nur auf Tel Aviv zu reduzieren, wenn es ums Surfen geht. Ich habe mich selbst schon oft auf Entdeckungstour begeben und kann euch sagen: Es lohnt sich, ein bisschen die Küste rauf und runter zu fahren! Die Vielfalt der Breaks ist wirklich erstaunlich, und man findet Spots, die für die unterschiedlichsten Könnensstufen und Vorlieben geeignet sind. Mal sind es geschützte Buchten mit sanften Wellen, mal sind es exponiertere Strände, die bei größeren Swells richtig Power haben. Was mich immer wieder beeindruckt, ist, wie gut die Strände auch außerhalb der Metropole ausgestattet sind. Oft gibt es kleine Kioske, wo man einen Kaffee oder einen Snack bekommt, und die Atmosphäre ist meist noch eine Spur entspannter und lokaler als in der Großstadt. Ich persönlich finde es genial, das Surfen mit ein bisschen Roadtrip-Feeling zu verbinden und dabei die wunderschöne israelische Landschaft und die charmanten Küstenstädte zu entdecken. Packt eure Boards ein, oder plant, vor Ort eines zu mieten, und lasst euch einfach treiben – ihr werdet überrascht sein, welche Perlen ihr finden werdet.
Herzliya bis Netanya: Wellen für alle Vorlieben
Wenn wir uns von Tel Aviv aus nordwärts bewegen, stoßen wir auf weitere fantastische Surfspots. Herzliya, zum Beispiel, ist nur einen Katzensprung entfernt und bietet mit Zvulun und Dabush zwei bekannte Beachbreaks. Ich erinnere mich an einen Morgen, als der Südwind genau richtig stand und wir in Dabush früh morgens ein paar richtig schöne, lange Rides hatten. Es war magisch! Zvulun, etwas weiter nördlich, kann sogar noch längere Wellen liefern und ist bekannt für seinen schönen Sandstrand. Wenn ihr noch weiterfahrt, kommt ihr nach Netanya, einer weiteren Hochburg für Surfer. Hier sind Kontiki und Sironit die Anlaufstellen. Diese Spots liegen oft in der Nähe von Molen, die den Wellen eine gute Struktur geben. Ich muss ehrlich zugeben, die Sandbänke hier können sich ändern, und manchmal ist es ein bisschen ein Glücksspiel, die perfekte Welle zu erwischen. Aber genau das macht es ja auch spannend, oder? Es ist wie eine kleine Schatzsuche! Und wenn die Bedingungen stimmen, kann man hier wirklich A-Frame-Wellen finden, die unglaublich viel Spaß machen. Für alle, die es etwas ruhiger mögen, ist auch Beit Yannai in der Nähe von Netanya eine gute Wahl, besonders für Longboarder und SUP-Fahrer.
Haifa: Backdoor und Casino für Fortgeschrittene
Ganz im Norden der zentralen Küste wartet Haifa mit weiteren spannenden Optionen auf alle, die schon etwas erfahrener sind. Der Bat Galim Beach in Haifa ist bekannt für seine zwei Peaks: Backdoor und Casino. Backdoor wird oft als Israels bester Reefbreak bezeichnet, und ich persönlich kann das nur bestätigen! Wenn die Bedingungen passen, kann man hier wirklich anspruchsvolle, hohle Wellen erwischen, die einiges an Können abverlangen. Ich habe hier schon einige meiner intensivsten Sessions erlebt und das Adrenalin, das dabei durch den Körper schießt, ist einfach unbeschreiblich. Der Casino-Peak hingegen ist eher etwas für Longboarder und bietet längere, entspanntere Wellen. Was ich an Haifa besonders schätze, ist die einzigartige Kulisse. Die Stadt thront an den Hängen des Karmel-Gebirges, und der Blick vom Wasser auf die Stadt ist einfach atemberaubend. Es ist ein ganz anderes Surferlebnis als in Tel Aviv, mit einer raueren, aber nicht weniger faszinierenden Schönheit. Aber Achtung: Wie bei jedem Reefbreak sollte man die lokalen Bedingungen gut kennen und im Zweifelsfall lieber einen Locals fragen, bevor man ins Wasser geht. Sicherheit geht immer vor, auch wenn die Verlockung großer Wellen riesig ist!
Die perfekte Welle finden: Wann und wie du am besten surfst
Das ewige Thema unter Surfern: Wann und wo gibt es die besten Wellen? In Israel ist das nicht anders, und die Mittelmeerküste hat ihre ganz eigenen Rhythmen. Ich habe gelernt, dass man ein bisschen Geduld und ein gutes Auge für die Vorhersagen braucht, aber die Belohnung sind dann wirklich unvergessliche Sessions. Manchmal braucht es nur einen kleinen Wetterumschwung, und schon verwandeln sich die scheinbar ruhigen Strände in ein Wellenparadies. Das ist es, was das Surfen im Mittelmeer so besonders macht – es ist oft eine Überraschung, und man muss flexibel sein. Aber genau diese Spontaneität liebe ich am israelischen Surfen. Es hält einen auf Trab und sorgt dafür, dass jede Welle, die man erwischt, noch ein bisschen mehr zählt. Und ganz ehrlich, selbst an Tagen, an denen die Wellen nicht perfekt sind, ist die Zeit am Strand, in der Sonne und mit Freunden, immer noch besser als jeder Büroalltag, oder?
Saisonale Schwankungen: Winterstürme vs. Sommerbrise
Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich euch sagen: Wenn ihr auf der Suche nach den größeren, konsistenteren Wellen seid, dann ist der israelische Winter (von November bis April) eure Zeit! In diesen Monaten fegen die Wetterfronten über Südeuropa und bescheren der israelischen Küste beeindruckende Swells, die auch mal bis zu 2,5 Meter erreichen können. Ich erinnere mich an Wintertage, an denen das Mittelmeer eine Kraft entwickelte, die ich so nie erwartet hätte. Das Wasser ist zwar kühler, aber mit einem guten Neoprenanzug (3/2 mm reicht meistens) ist das absolut kein Problem. Hier kommen vor allem erfahrene Surfer auf ihre Kosten, die sich in kraftvollen Wellen wohlfühlen. Der Sommer hingegen, von Mai bis Oktober, ist perfekt für Anfänger und entspannte Longboard-Sessions. Die Wellen sind kleiner, oft um die 60-90 cm, aber dafür sehr konstant und warm! Man kann stundenlang im Boardshort im Wasser bleiben und einfach das Leben genießen. Es ist die ideale Zeit, um die ersten Paddelschläge zu üben, sein Take-off zu perfektionieren und sich langsam an das Gefühl auf dem Brett zu gewöhnen. Ich habe viele meiner Freunde im Sommer zum Surfen gebracht, und die sanften Wellen sind wirklich ein Segen für den Einstieg. Also, je nachdem, was ihr sucht, plant eure Reisezeit entsprechend!
Wellen-Vorhersage und lokale Geheimnisse
Die Wellenvorhersage in Israel kann manchmal eine Wissenschaft für sich sein, aber mit den richtigen Tools und ein paar Insider-Tipps seid ihr bestens gewappnet. Ich persönlich nutze am liebsten eine Kombination aus verschiedenen Quellen. Surfline und Windguru sind gute globale Anlaufstellen, um einen ersten Überblick zu bekommen. Aber ganz ehrlich, für die präzise lokale Vorhersage ist nichts besser als die Augen und Ohren offen zu halten und die lokalen Webcams zu checken. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Beach Cam Israel und Israel 4k oft gute Einblicke in die aktuellen Bedingungen geben. Und natürlich: Sprecht mit den Locals! Die Jungs und Mädels am Strand wissen am besten, wann und wo die Wellen am besten brechen. Scheut euch nicht, nachzufragen, denn die israelische Surfer-Community ist, wie gesagt, unglaublich offen und hilfsbereit. Ich habe dadurch schon so manchen Geheimspot entdeckt, den man online nie gefunden hätte. Denkt daran, dass das Mittelmeer oft von Windswells geprägt ist, was bedeutet, dass sich die Bedingungen schnell ändern können. Ein Blick auf die Windrichtung und -stärke ist also Gold wert. Und wenn die Wellen mal nicht mitspielen, gibt es immer noch genug andere unglaubliche Dinge in Israel zu erleben – Stichwort Kultur, Geschichte und natürlich das Essen!
| Spot | Geeignet für | Beste Reisezeit | Besonderheiten |
|---|---|---|---|
| Hilton Beach, Tel Aviv | Alle Könnensstufen | Ganzjährig (Winter für Größe, Sommer für Anfänger) | Zentrale Lage, geschützte Breaks, lebhafte Atmosphäre |
| Maaravi Beach, Tel Aviv | Anfänger, Longboarder | Ganzjährig | Sanfte Beachbreaks, oft weniger überlaufen |
| Dabush Beach, Herzliya | Alle Könnensstufen | Bei Südwind am Morgen | Gute Beachbreaks, entspannter Vibe |
| Kontiki & Sironit, Netanya | Alle Könnensstufen | Ganzjährig (A-Frame bei passendem Wind) | Molen-geschützt, Sandbänke können sich ändern |
| Backdoor, Haifa | Fortgeschrittene | Wintermonate | Israels bester Reefbreak, anspruchsvolle, hohle Wellen |
Dein Start ins Surf-Abenteuer: Schulen und Ausrüstung

Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie überwältigend es am Anfang sein kann, wenn man mit dem Surfen anfangen möchte. Welches Board ist das richtige? Wo nehme ich Unterricht? Gerade in einem Land wie Israel, wo Surfen vielleicht nicht das erste ist, woran man denkt, ist es super wichtig, die richtigen Anlaufstellen zu kennen. Aber keine Sorge, die israelische Surfszene ist unglaublich gut organisiert und bietet fantastische Möglichkeiten, um ins Wasser zu kommen. Mir hat es unglaublich geholfen, mich gleich an eine gute Schule zu wenden. Da wird nicht nur die Technik vermittelt, sondern auch die Sicherheit im Wasser, was ich persönlich für das Allerwichtigste halte. Und das Beste: Die Lehrer hier sind nicht nur Profis, sondern oft auch echte Persönlichkeiten, die ihre Leidenschaft fürs Meer und die Wellen mit einer ansteckenden Begeisterung teilen. Man fühlt sich sofort willkommen und gut aufgehoben. Lasst uns mal schauen, wo ihr am besten startet.
Empfehlenswerte Surfschulen für deinen perfekten Einstieg
Wenn ihr in Israel surfen lernen wollt oder eure Skills auffrischen möchtet, gibt es einige wirklich empfehlenswerte Schulen. Eine davon, die ich persönlich super finde, ist die Galim Surf School am Gordon Beach in Tel Aviv. Die sind top professionell, voll versichert und haben ein Team von zertifizierten Lehrern, die mit Herz und Seele dabei sind. Ich habe dort schon miterlebt, wie Anfänger nach nur wenigen Stunden ihre ersten Wellen geritten sind – das ist einfach motivierend! Auch die Chilli Surf School am Geula Beach ist eine ausgezeichnete Wahl, bekannt für ihre positive Einstellung und oft kleinere, intimere Gruppenstunden, was ich für den Lernerfolg als sehr vorteilhaft empfinde. Und wer ein Stück israelischer Surfgeschichte erleben möchte, sollte bei Topsea Surf Center vorbeischauen, der ersten und am längsten bestehenden Surfschule in Tel Aviv, gegründet 1957. Das ist schon ein echtes Original! Viele Schulen bieten Einzel- oder Gruppenunterricht an, und ich würde immer empfehlen, im Voraus zu buchen, besonders wenn ihr am Sabbat surfen wollt – da können die Öffnungszeiten variieren. Die Kosten liegen meistens bei etwa 200-300 NIS pro Stunde, was sich für die professionelle Anleitung und die Sicherheitsaspekte absolut lohnt.
Ausrüstung mieten oder kaufen: Was du wissen musst
Als ich das erste Mal in Israel surfen war, habe ich mir natürlich ein Board gemietet. Das ist, meiner Meinung nach, die beste Option, besonders wenn man nur für einen Urlaub dort ist oder noch nicht sicher ist, ob Surfen das Richtige für einen ist. Entlang der Strandpromenade in Tel Aviv, besonders zwischen Hilton Beach und Charles Clore Beach, gibt es unzählige kleine Verleihe. Ich habe festgestellt, dass die Preise für ein Surfbrett bei etwa 50 NIS pro Stunde liegen können, SUPs sind meistens etwas teurer. Achtet darauf, dass das Board zu eurem Können und den aktuellen Bedingungen passt – die Leute im Verleih beraten euch da aber eigentlich immer sehr gut. Wenn ihr länger bleiben oder öfter surfen wollt, kann sich das Kaufen eines gebrauchten Boards lohnen. Es gibt eine aktive Community, und in den lokalen Surfshops findet man oft gute Angebote. Und noch ein wichtiger Tipp von mir: Unterschätzt die Sonne nicht! Auch im Winter kann die israelische Sonne ordentlich brennen. Sonnencreme, am besten eine wasserfeste für Surfer, ist ein Muss. Und ein Lycra schützt zusätzlich vor Sonnenbrand und Ausschlag. Für die kühleren Wintermonate reicht in der Regel ein 3/2 mm Neoprenanzug, im Sommer kann man oft im Boardshort surfen. Fragt einfach in den Surfshops nach den aktuellen Empfehlungen, die kennen die Wasser- und Lufttemperaturen am besten!
Die israelische Surfer-Seele: Eine Community voller Wärme
Was mich am Surfen in Israel, abgesehen von den Wellen selbst, am allermeisten fasziniert hat, ist die unglaubliche Community. Ich habe in vielen Surfdestinationen auf der Welt schon die Erfahrung gemacht, dass es manchmal einen gewissen “Localism” gibt – ein Gefühl, als Außenstehender nicht ganz dazuzugehören. Aber in Israel? Fehlanzeige! Hier habe ich von der ersten Minute an eine so herzliche und offene Atmosphäre gespürt, die wirklich einzigartig ist. Es spielt keine Rolle, ob du ein alter Hase bist, der seit Jahrzehnten Wellen reitet, oder ein blutiger Anfänger, der zum ersten Mal auf einem Softtop steht – jeder wird mit einem Lächeln begrüßt. Diese gemeinsame Leidenschaft für das Meer und die Wellen verbindet die Menschen auf eine ganz besondere Art und Weise. Ich habe hier Freundschaften geschlossen, die über das Surfen hinausgehen, und das ist es, was eine Reise wirklich unvergesslich macht. Es geht nicht nur darum, Wellen zu catchen, sondern darum, Erlebnisse zu teilen und Teil von etwas Größerem zu sein. Und das ist es, was die israelische Surfer-Seele für mich ausmacht.
Kein Localism, nur Leidenschaft: Meine persönlichen Eindrücke
Ich erinnere mich an eine meiner ersten Sessions am Hilton Beach. Ich war noch ziemlich unsicher auf dem Brett und habe mich ständig abgemüht. Statt missbilligender Blicke oder genervtem Stöhnen bekam ich aber immer wieder aufmunternde Worte zugerufen. Ein älterer Surfer, den ich noch nie zuvor gesehen hatte, paddelte zu mir und gab mir ein paar wertvolle Tipps zur Positionierung im Line-up. Später, als ich eine Welle erwischte, die ich niemals für möglich gehalten hätte, klatschten die Leute im Wasser. So etwas habe ich selten erlebt! Das ist es, was ich mit “kein Localism, nur Leidenschaft” meine. Hier wird der Sport gefeiert, die Freude am Gleiten über das Wasser geteilt, und es gibt ein echtes Miteinander. Man hilft sich gegenseitig, passt auf die anderen auf und freut sich über jeden, der eine gute Welle erwischt. Es ist eine sehr inklusive und diverse Gemeinschaft, in der sich Singles genauso wohlfühlen wie Familien. Diese positive Energie ist ansteckend und hat meine gesamte Einstellung zum Surfen noch einmal bestärkt. Es zeigt, dass Surfen wirklich eine universelle Sprache ist, die Grenzen überwindet.
Abseits der Wellen: Kultur, Falafel und mehr
Was wäre ein Surftrip nach Israel, wenn man nicht auch die unglaubliche Kultur und die fantastische Küche des Landes genießen würde? Für mich gehört das untrennbar zusammen. Nach einer langen Session im Wasser gibt es nichts Besseres als einen frischen Falafel oder Hummus an einem der unzähligen Stände in Tel Aviv. Die Aromen, die Gewürze – das ist einfach ein Fest für die Sinne und gibt neue Energie für den nächsten Swell. Aber es geht um mehr als nur ums Essen. Ich habe es geliebt, nach dem Surfen durch die alten Gassen von Jaffa zu schlendern, die bunten Märkte zu erkunden oder einfach in einem der vielen Cafés zu sitzen und dem Treiben zuzusehen. Die Möglichkeit, das Surfen mit so viel Geschichte, lebendiger Kultur und pulsierendem Stadtleben zu verbinden, macht Israel zu einem wirklich einzigartigen Reiseziel. Und wenn das Meer mal flach ist, gibt es immer noch das Tote Meer zum Schweben, das Rote Meer zum Schnorcheln oder den See Genezareth zum Entspannen. Israel bietet so viel mehr als nur Wellen – es ist ein Abenteuer für Körper, Geist und Seele!
글을 마치며
Liebe Wellenjäger und Reisende, wir sind am Ende unserer Reise durch Israels faszinierende Surfwelt angelangt. Ich hoffe, meine persönlichen Einblicke und Erfahrungen konnten euch Lust machen, dieses einzigartige Land mit dem Surfbrett unter dem Arm zu erkunden. Was mich immer wieder begeistert, ist die herzliche und offene Atmosphäre, die man hier an den Stränden findet – egal ob in Tel Avivs pulsierendem Herzen oder an den eher ruhigen Spots im Norden. Es ist diese besondere Mischung aus Abenteuer, Kultur und einer unfassbar gastfreundlichen Community, die Israel zu einem meiner absoluten Lieblingsziele gemacht hat. Packt eure Boardshorts oder Neoprenanzüge ein, lasst euch auf die mediterranen Wellen ein und genießt jeden einzelnen Moment. Versprochen, ihr werdet nicht nur großartige Wellen finden, sondern auch unvergessliche Erinnerungen und vielleicht sogar neue Freunde fürs Leben.
알아두면 쓸모 있는 정보
1. Die beste Reisezeit für größere Wellen ist der Winter (November bis April), während der Sommer (Mai bis Oktober) ideal für Anfänger und entspannte Sessions ist. Plant euren Trip entsprechend eures Könnens und eurer Vorlieben für die Wellengröße ein. Das Wasser ist auch im Winter angenehm genug für einen 3/2 mm Neoprenanzug, im Sommer reicht oft die Badehose.
2. In Tel Aviv gibt es zahlreiche Surfschulen und Verleihstationen, besonders zwischen Hilton Beach und Charles Clore Beach. Scheut euch nicht, Unterricht zu nehmen; die zertifizierten Lehrer vermitteln nicht nur Technik, sondern auch wichtige Sicherheitsregeln, die auf dem Mittelmeer besonders wertvoll sind. Eine Stunde kostet meist um die 200-300 NIS.
3. Die israelische Surfer-Community ist extrem offen und hilfsbereit. Zögert nicht, die Locals nach aktuellen Bedingungen oder Geheimtipps zu fragen. Sie geben gerne Auskunft und freuen sich, ihre Leidenschaft zu teilen. Das ist eine meiner schönsten Erfahrungen dort gewesen.
4. Neben dem Surfen bietet Israel eine reiche Kultur und fantastische Küche. Plant unbedingt Zeit ein, um die historischen Stätten, pulsierenden Märkte und die köstliche Falafel- und Hummus-Kultur zu erleben. Das rundet euer Abenteuer perfekt ab und gibt dem Trip eine zusätzliche Dimension.
5. Sonnenschutz ist das A und O! Die israelische Sonne, selbst im Winter, ist intensiv. Eine gute, wasserfeste Sonnencreme und ein Lycra sind unverzichtbar, um Sonnenbrand zu vermeiden und eure Haut zu schützen. Das Wetter kann schnell wechseln, daher ist ein Blick auf die Wind- und Wellenvorhersage stets ratsam, um die besten Bedingungen zu erwischen.
Wichtige Hinweise
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Israel ein unverhofft fantastisches Reiseziel für Surfer aller Könnensstufen ist, besonders wenn man die mediterrane Vielfalt schätzt. Tel Aviv mit seinen lebhaften Stadtstränden wie dem Hilton Beach bietet eine hervorragende Infrastruktur und ist der ideale Ausgangspunkt. Aber auch die Küstenabschnitte nördlich, von Herzliya über Netanya bis hin zu den anspruchsvollen Reefbreaks in Haifa, halten spannende Entdeckungen bereit. Der Winter lockt mit kräftigeren Swells für Fortgeschrittene, während der Sommer Anfänger mit sanften Wellen und warmem Wasser verwöhnt. Was dieses Reiseziel jedoch wirklich einzigartig macht, ist die außergewöhnlich gastfreundliche und leidenschaftliche Surfer-Community, die jeden willkommen heißt. Kombiniert man das mit der reichen Kultur, der köstlichen Küche und der atemberaubenden Landschaft, wird der Surftrip nach Israel zu einem unvergesslichen Erlebnis für Körper, Geist und Seele. Plant sorgfältig, seid offen für die lokale Mentalität und genießt die Wellen im östlichen Mittelmeer – ihr werdet es nicht bereuen.
Häufig gestellte Fragen (FAQ) 📖
F: , die ich mir am
A: nfang auch gestellt habe! Meine persönliche Erfahrung hat gezeigt, dass Israel das ganze Jahr über Wellen liefert, aber es gibt definitiv Stoßzeiten, je nachdem, was du suchst.
Wenn du schon etwas Erfahrung hast und nach kräftigeren Swells suchst, dann ist der Winter, so von November bis April, deine Zeit. Ich habe hier selbst Wellen erlebt, die mich wirklich gefordert haben – ein echtes Adrenalin-Kick-Erlebnis!
Für absolute Anfänger oder wenn du einfach entspannt cruisen möchtest, ist der Sommer, also etwa von Mai bis Oktober, perfekt. Die Wellen sind kleiner, aber dafür super konstant und bieten die ideale Spielwiese, um die ersten Stehversuche zu wagen oder deine Technik zu verfeinern.
Egal wann du kommst, du findest immer deinen Spot, aber für die „fetteren“ Wellen empfehle ich dir definitiv, die Wintermonate ins Auge zu fassen! Q2: Ist Israel auch für Surf-Anfänger geeignet und gibt es dort gute Surfschulen?
A2: Absolut, ja! Das ist das Schöne an Israel – es ist wirklich für jedes Level etwas dabei. Als ich zum ersten Mal dort war, war ich ehrlich gesagt überrascht, wie zugänglich die Spots auch für Einsteiger sind.
Besonders die Sommermonate mit ihren sanfteren Wellen sind wie gemacht für die ersten Schritte auf dem Brett. Und ja, Surfschulen gibt es an der Küste wie Sand am Meer, besonders in und um Tel Aviv.
Ich habe selbst gesehen, wie engagiert und geduldig die Lehrer dort sind. Viele Schulen bieten Kurse in verschiedenen Sprachen an und vermitteln dir nicht nur die Technik, sondern auch das nötige Wellenverständnis.
Du kannst dir dort auch problemlos Equipment ausleihen, falls du noch keins hast. Meine Empfehlung ist, einfach mal vorbeizuschauen und ein paar Schnupperstunden zu nehmen – du wirst sehen, wie schnell du Fortschritte machst!
Die Community ist super unterstützend, das hilft ungemein beim Lernen. Q3: Was macht die israelische Surfkultur so einzigartig und einladend? A3: Oh, das ist für mich das absolute Highlight!
Was mich an der israelischen Surfszene so fasziniert und begeistert, ist die unglaublich herzliche und offene Atmosphäre. Ich habe in vielen Surf-Spots auf der Welt gesurft, aber hier habe ich selten diesen „Localism“ erlebt, den man manchmal an anderen Orten spürt.
Stattdessen triffst du auf eine bunte Mischung aus Menschen, die einfach die reine Freude am Surfen teilen wollen. Egal ob jung oder alt, ob erfahrener Pros oder absolute Neulinge – hier fühlt sich jeder willkommen.
Die Leute am Strand sind super freundlich, man kommt schnell ins Gespräch, teilt Tipps und lacht zusammen. Es ist mehr als nur ein Sport; es ist ein Lebensgefühl, eine Gemeinschaft.
Diese Wärme und das gegenseitige Respektieren haben meinen Surftrip in Israel wirklich unvergesslich gemacht und sind für mich ein Hauptgrund, immer wieder zurückzukommen.
Es ist, als würde man Teil einer großen, surfbegeisterten Familie.






