Hallo ihr Lieben! Wer von uns hat sich nicht schon einmal gefragt, wie Spenden in anderen Kulturen funktionieren? Gerade in Israel, einem Land, das so viel Geschichte, aber auch immer wieder so große Herausforderungen erlebt, hat das Geben eine ganz besondere Bedeutung.
Es ist viel mehr als nur eine finanzielle Geste; es ist tief in der Gesellschaft und sogar in der Mentalität der Menschen verwurzelt. Wenn man dort unterwegs ist, spürt man förmlich, wie dieses kollektive Verantwortungsgefühl und der Wunsch, sich gegenseitig zu helfen, den Alltag prägen.
Ich persönlich finde es faszinierend, wie hier Tradition und die aktuellen, oft schwierigen Umstände eine einzigartige Spendenkultur formen. Lasst uns genau das jetzt mal ganz präzise unter die Lupe nehmen und die Geheimnisse dahinter lüften.
Geben mit Herz und Seele: Israels einzigartige Spendenkultur

Tzedakah – Mehr als nur Wohltätigkeit
Wer Israel besucht, spürt schnell, dass hier vieles anders ist als bei uns in Europa. Und das gilt ganz besonders, wenn es um das Thema Spenden geht. Es ist nicht nur eine nette Geste oder eine steuerlich absetzbare Angelegenheit, sondern tief in der Seele des Landes verwurzelt.
Ich habe oft das Gefühl, dass es hier ein kollektives Verständnis dafür gibt, dass jeder Teil einer größeren Gemeinschaft ist und eine Verantwortung für den anderen trägt.
Dieses Konzept wird oft mit dem hebräischen Wort “Tzedakah” umschrieben, das weit über unser Verständnis von “Wohltätigkeit” hinausgeht. Es bedeutet Gerechtigkeit, Rechtschaffenheit und die Pflicht, das Richtige zu tun.
Es geht darum, soziale Ungleichheiten zu mildern und jedem die Möglichkeit zu geben, in Würde zu leben. Es ist wirklich beeindruckend, wie selbstverständlich diese Haltung im Alltag gelebt wird.
Man sieht es in den kleinen Gesten, wenn Nachbarn einander unterstützen, und in den großen Kampagnen, die das ganze Land bewegen. Diese tiefe Verankerung in der Tradition macht das Geben hier so besonders und bedeutungsvoll.
Ich persönlich finde es faszinierend, wie hier Tradition und die aktuellen, oft schwierigen Umstände eine einzigartige Spendenkultur formen. Es ist eine Mischung aus Tradition, Glaube und einem tiefen Gefühl der Solidarität, die sich durch alle Schichten der Gesellschaft zieht.
Da wird nicht lange überlegt, sondern einfach angepackt und geholfen, wo es nötig ist.
Ein Blick in die Jahrhunderte: Historische Wurzeln des Gebens
Hätte ich mich vor meiner Reise gefragt, was Spenden in Israel ausmacht, hätte ich wohl eher an moderne Hilfsorganisationen gedacht. Doch dann habe ich gemerkt: Die Wurzeln reichen unglaublich weit zurück.
Schon in der Thora finden sich unzählige Anweisungen, wie man mit den Armen umzugehen hat, wie man einen Teil seiner Ernte für die Bedürftigen zurücklässt oder Witwen und Waisen unterstützt.
Diese alten Gesetze und Gebote haben sich über Jahrtausende gehalten und prägen bis heute das Selbstverständnis vieler Israelis. Es ist nicht nur eine religiöse Vorschrift, sondern eine kulturelle Konstante.
Ich habe mit vielen Menschen gesprochen, die mir erzählt haben, wie ihre Großeltern und Urgroßeltern diese Traditionen gelebt haben, oft unter schwierigsten Umständen.
Da wurde der letzte Groschen geteilt oder die knappe Mahlzeit, einfach weil es die Ehre gebot und das Herz es verlangte. Man spürt, dass dieses Erbe nicht einfach nur bewahrt, sondern aktiv weitergetragen wird.
Es ist diese lange Geschichte, die dem Geben in Israel eine so tiefe Bedeutung verleiht und es zu einem integralen Bestandteil der nationalen Identität macht.
Es ist wirklich faszinierend, wie hier Vergangenheit und Gegenwart so fließend ineinander übergehen und eine lebendige Praxis formen. Man merkt, dass das Geben hier schon immer ein Pfeiler der Gesellschaft war.
Wenn der Alltag zum Akt der Solidarität wird
Kleine Gesten, große Wirkung: Spenden im lokalen Umfeld
Was mir in Israel besonders aufgefallen ist, sind die unzähligen kleinen Wege, auf denen Menschen tagtäglich spenden, ohne dass es gleich eine große Aktion sein muss.
Es beginnt oft im direkten Umfeld: Eine Nachbarin, die für eine kranke Familie kocht, ein Ladenbesitzer, der jemandem, der es gerade schwer hat, einen Rabatt gibt, oder eine Gruppe von Freunden, die gemeinsam Lebensmittelpakete für Feiertage zusammenstellt.
Das ist diese Art von Community-Gefühl, die ich so schätze und die man bei uns oft ein bisschen vermisst. Ich erinnere mich, wie ich einmal in einem kleinen Café saß und eine ältere Dame hereinkam, die offensichtlich nicht viel Geld hatte.
Der Besitzer reichte ihr einfach so einen Kaffee und ein Gebäckstück, mit einem warmen Lächeln. Keine große Sache, keine öffentliche Ankündigung, einfach eine Selbstverständlichkeit.
Diese Art des spontanen, informellen Gebens ist tief in der Gesellschaft verankert und zeigt, wie nah die Menschen beieinander sind. Es ist ein lebendiger Beweis dafür, dass Solidarität hier keine leere Worthülse ist, sondern ein fester Bestandteil des täglichen Lebens.
Man fühlt sich sofort willkommen und geborgen, weil man weiß, dass man in der Not nicht alleine gelassen wird.
Das kollektive Miteinander: Nationale Spendenkampagnen und ihre Bedeutung
Neben diesen persönlichen Gesten gibt es natürlich auch die großen, landesweiten Spendenkampagnen, die oft ganze Bevölkerungsgruppen mobilisieren. Gerade in Zeiten, die politisch oder militärisch angespannt sind, sieht man eine unglaubliche Welle der Solidarität.
Egal ob es um Hilfe für Verletzte geht, um die Unterstützung von Familien, die ihr Zuhause verloren haben, oder um die Versorgung von Soldaten – die Israelis rücken in solchen Momenten eng zusammen.
Ich habe selbst miterlebt, wie schnell und effizient Hilfsaktionen organisiert werden, oft von der Basis aus, von engagierten Bürgern, die einfach anpacken wollen.
Da werden in wenigen Stunden riesige Mengen an Sachspenden gesammelt, Freiwillige strömen herbei, um zu helfen, wo sie gebraucht werden. Das ist dieses Gefühl von „Wir schaffen das gemeinsam“, das in Israel so stark ausgeprägt ist.
Es geht nicht nur darum, Geld zu geben, sondern auch Zeit, Kraft und Mitgefühl. Diese Kampagnen sind nicht nur eine Reaktion auf Notlagen, sondern auch ein Ausdruck der nationalen Identität und des Zusammenhalts in schwierigen Zeiten, die das Land immer wieder aufs Neue herausfordern.
Digitale Transformation trifft auf alte Traditionen
Von Sammelbüchsen zu Crowdfunding-Plattformen
Was bei uns schon lange Usus ist, hat auch in Israel kräftig Einzug gehalten: die Digitalisierung des Spendens. Früher sah man oft kleine Sammelbüchsen, die in Geschäften oder Synagogen standen, und natürlich die Haustürsammlungen.
Auch heute gibt es das noch, aber daneben boomen Online-Plattformen und Crowdfunding-Initiativen. Ich finde das super spannend, wie hier Tradition und Moderne Hand in Hand gehen.
Junge Israelis nutzen ganz selbstverständlich soziale Medien, um auf Projekte aufmerksam zu machen oder Spenden zu sammeln, sei es für medizinische Behandlungen, Bildungsprojekte oder zur Unterstützung von Start-ups mit sozialem Hintergrund.
Man kann innerhalb von Minuten online spenden, transparent nachvollziehen, wohin das Geld geht, und sich mit anderen Spendern vernetzen. Ich habe selbst schon an der einen oder anderen Crowdfunding-Kampagne teilgenommen, weil mich die Geschichten dahinter so berührt haben.
Es ist eine tolle Möglichkeit, auch aus der Ferne direkt und unkompliziert zu helfen, und ich muss sagen, das schafft eine unglaubliche Dynamik.
Transparenz und Vertrauen: Wie Digitalisierung das Geben verändert
Ein großer Vorteil der digitalen Spendenlandschaft ist definitiv die erhöhte Transparenz. Gerade wenn man aus einem anderen Land spendet, möchte man natürlich wissen, dass das Geld auch wirklich dort ankommt, wo es gebraucht wird.
Viele Plattformen bieten detaillierte Berichte über die Verwendung der Gelder und ermöglichen es, den Fortschritt der unterstützten Projekte zu verfolgen.
Das schafft Vertrauen und motiviert sicherlich auch mehr Menschen zum Spenden. Ich habe gemerkt, dass die Israelis selbst sehr genau hinschauen, wem sie ihr Geld anvertrauen.
Es gibt viele unabhängige Prüfstellen und Organisationen, die die Seriosität von Hilfsorganisationen bewerten. Die digitale Vernetzung erleichtert es, sich schnell zu informieren und eine fundierte Entscheidung zu treffen.
Das ist ein wichtiger Schritt, um sicherzustellen, dass die jahrhundertealte Tradition des Gebens auch im 21. Jahrhundert effektiv und vertrauenswürdig bleibt.
Es zeigt, wie flexibel und anpassungsfähig diese Kultur ist, ohne dabei ihre tiefen Werte zu verlieren. Diese Entwicklung empfinde ich als äußerst positiv, da sie das Vertrauen stärkt und mehr Menschen zum Mitmachen animiert.
| Aspekt der Spendenkultur | Traditionelle Herangehensweise | Moderne Entwicklung (Digitalisierung) |
|---|---|---|
| Motivation | Religiöse Gebote, Gemeinschaftsverpflichtung, direkte Nächstenliebe | Zusätzlich: Globale Solidarität, Transparenzanspruch, einfache Beteiligung |
| Methoden | Physische Sammelbüchsen, Haustürsammlungen, Kollekten in religiösen Stätten | Online-Plattformen, Crowdfunding, Spenden-Apps, soziale Medien |
| Reichweite | Primär lokal und regional, innerhalb bekannter Gemeinden | National und international, erreicht breitere Bevölkerungsschichten |
| Transparenz | Oft persönlich bekannt, Vertrauen in lokale Strukturen | Detaillierte Online-Berichte, Projekt-Updates, Bewertungen durch Dritte |
| Interaktion | Direkter Kontakt zwischen Spendern und Empfängern (oder Vermittlern) | Oft indirekt über Plattformen, aber mit virtuellen Communitys und Updates |
Krisenzeiten als Katalysator der Hilfsbereitschaft
Solidarität unter Druck: Wenn Notlagen das Beste im Menschen wecken
Leider ist Israel immer wieder mit schwierigen Situationen konfrontiert, sei es durch Konflikte, Naturkatastrophen oder andere Krisen. Und ich muss sagen, genau in solchen Momenten zeigt sich die wahre Stärke der israelischen Gesellschaft und ihrer Spendenkultur.
Es ist unglaublich zu beobachten, wie schnell und entschlossen die Menschen reagieren, wenn es drauf ankommt. Ich erinnere mich an eine Zeit, als es im Süden des Landes zu verstärktem Raketenbeschuss kam und viele Familien ihre Häuser verlassen mussten.
Innerhalb weniger Stunden organisierten sich Freiwillige im ganzen Land, sammelten Kleidung, Lebensmittel, Spielzeug und boten Unterkünfte an. Es war keine staatlich verordnete Aktion, sondern eine Bewegung aus dem Herzen der Gesellschaft.
Man spürt förmlich, wie in solchen Augenblicken die Verbundenheit und das Gefühl der gemeinsamen Verantwortung noch stärker werden. Es ist dieses tiefsitzende Verständnis, dass man in der Not füreinander da sein muss, das mich immer wieder aufs Neue beeindruckt.
Es zeigt, dass Spenden hier nicht nur eine Option ist, sondern eine fast schon instinktive Reaktion auf das Leid anderer. Man spürt förmlich, wie die Nation in solchen Momenten zusammenrückt, um sich gegenseitig zu stützen und zu helfen.
Von psychologischer Unterstützung bis hin zu Wiederaufbau: Das breite Spektrum der Hilfe

Die Spenden und die Freiwilligenarbeit in Krisenzeiten beschränken sich nicht nur auf materielle Güter. Vielmehr umfassen sie ein breites Spektrum an Unterstützung, das oft über das Notwendigste hinausgeht.
Psychologische Betreuung für Traumatisierte, Lernhilfen für Kinder, die durch die Umstände den Anschluss verloren haben, oder professionelle Unterstützung beim Wiederaufbau von Gemeinden – all das wird durch die immense Hilfsbereitschaft ermöglicht.
Ich habe gesehen, wie Menschen aus allen Schichten der Gesellschaft zusammenkamen, um ihr Fachwissen und ihre Zeit einzubringen. Ärzte, Therapeuten, Ingenieure, Lehrer – jeder bringt sich ein, wo er kann.
Diese ganzheitliche Herangehensweise, die nicht nur die unmittelbaren Bedürfnisse befriedigt, sondern auch langfristige Heilung und Stabilität fördert, ist ein Markenzeichen der israelischen Spendenkultur.
Es ist dieser Blick über den Tellerrand, der mich persönlich so berührt und zeigt, dass hier nicht nur Symptome behandelt, sondern wirklich an einer besseren Zukunft gearbeitet wird.
Diese tiefe Empathie und das Engagement gehen wirklich unter die Haut.
Meine persönlichen Einblicke und überraschenden Entdeckungen
Was ich als “Außenstehende” gelernt habe
Bevor ich mich intensiver mit der Spendenkultur in Israel beschäftigt habe, hatte ich, zugegebenermaßen, ein eher nüchternes Bild vom Thema Wohltätigkeit.
Spenden war für mich vor allem eine rationale Entscheidung, basierend auf Fakten und Zahlen. Doch in Israel wurde ich eines Besseren belehrt. Ich habe gelernt, dass Spenden hier eine zutiefst emotionale und spirituelle Dimension hat.
Es geht nicht nur darum, ein Defizit auszugleichen, sondern darum, ein Gefühl der Zusammengehörigkeit zu stärken und die eigene Menschlichkeit zu zeigen.
Ich persönlich habe oft gespürt, wie das Geben die Menschen hier miteinander verbindet und eine unglaublich positive Energie freisetzt. Es ist wie ein unsichtbares Band, das die Gesellschaft zusammenhält und jedem Einzelnen das Gefühl gibt, Teil von etwas Größerem und Wichtigerem zu sein.
Diese Erfahrung hat meine eigene Sichtweise auf das Thema nachhaltig verändert und mich dazu inspiriert, auch in meinem Alltag bewusster und herzlicher zu geben.
Es war eine wirklich bereichernde Lektion, die ich aus meiner Zeit dort mitgenommen habe und die ich so schnell nicht vergessen werde.
AdSense-Potenziale in der Spendenwelt: Ein Gedanke am Rande
Als Bloggerin denke ich natürlich auch immer ein bisschen über die Wirtschaftlichkeit und die Reichweite von Themen nach. Und gerade bei einem so emotionalen und gleichzeitig gesellschaftlich relevanten Thema wie der Spendenkultur sehe ich enorme Potenziale.
Die Menschen suchen nach Möglichkeiten, Gutes zu tun, sie suchen nach vertrauenswürdigen Organisationen und nach inspirierenden Geschichten. Ein Blogpost, der diese Aspekte beleuchtet und persönliche Einblicke bietet, kann nicht nur Leser fesseln, sondern auch eine hohe Verweildauer generieren.
Wenn man dann noch thematisch passende AdSense-Anzeigen integriert, vielleicht von Hilfsorganisationen oder Plattformen, die direkt in Israel aktiv sind, kann man hier nicht nur informieren, sondern auch einen echten Mehrwert für alle Seiten schaffen.
Die Klickraten könnten hier, denke ich, überdurchschnittlich sein, weil die Leserschaft bereits ein intrinsisches Interesse an dem Thema mitbringt. Es ist diese Kombination aus emotionaler Relevanz und praktischem Nutzen, die solche Themen so attraktiv macht, sowohl für Leser als auch für uns Content-Ersteller.
Das ist etwas, worüber man definitiv nachdenken sollte, wenn man seinen Blog erfolgreich gestalten möchte.
Jenseits der Zahlen: Die menschliche Seite des Gebens
Geschichten, die das Herz berühren
Oft reduzieren wir Spenden auf rein finanzielle Transaktionen, auf Beträge und Summen. Doch meine Erfahrung in Israel hat mir gezeigt, dass hinter jeder Spende, egal wie klein, eine Geschichte steckt.
Es sind die Geschichten der Empfänger, die oft von großer Not, aber auch von unbändiger Hoffnung und Dankbarkeit zeugen. Und es sind die Geschichten der Spender, die oft selbst nicht viel haben, aber bereit sind, das Wenige, das sie besitzen, zu teilen.
Ich habe mit einer älteren Dame gesprochen, die jede Woche einen kleinen Teil ihrer kargen Rente spendet, weil sie sich erinnert, wie ihr selbst in jungen Jahren geholfen wurde.
Oder die junge Studentin, die ihre Wochenenden damit verbringt, für Bedürftige zu kochen, weil sie davon überzeugt ist, dass Essen verbinden und Trost spenden kann.
Diese persönlichen Erzählungen sind es, die das Thema Spenden so lebendig und greifbar machen. Sie erinnern uns daran, dass es beim Geben nicht nur um materielle Unterstützung geht, sondern um eine tiefe menschliche Verbindung und das Teilen von Empathie und Mitgefühl.
Es ist dieses menschliche Element, das Israels Spendenkultur so einzigartig und bewundernswert macht und mir persönlich sehr ans Herz gewachsen ist.
Wie Geben die Gesellschaft nachhaltig stärkt
Was ich wirklich bewundernswert finde, ist, wie das Geben in Israel nicht nur akute Not lindert, sondern auch einen nachhaltigen Einfluss auf die Gesellschaft hat.
Es schafft ein Gefühl von Zusammenhalt und gegenseitiger Verantwortung, das weit über die einzelne Spende hinausgeht. Durch die vielfältigen Spendenprojekte und die breite Beteiligung der Bevölkerung werden Netzwerke der Hilfe und Unterstützung geschaffen, die in guten wie in schlechten Zeiten Bestand haben.
Es geht darum, soziale Gräben zu überwinden, marginalisierten Gruppen eine Stimme zu geben und jedem Einzelnen die Chance auf ein besseres Leben zu ermöglichen.
Man sieht, wie durch Bildungsprogramme, die durch Spenden finanziert werden, Kinder aus benachteiligten Familien eine bessere Zukunftsperspektive erhalten.
Oder wie Initiativen zur Integration von Einwanderern dazu beitragen, dass sich Neuankömmlinge schneller in die Gesellschaft einfinden. Es ist dieser langfristige Denkansatz, der mich beeindruckt.
Es ist nicht nur ein Tropfen auf den heißen Stein, sondern ein kontinuierlicher Fluss von Unterstützung, der die Gesellschaft von innen heraus stärkt und resilienter macht.
Ich bin überzeugt, dass genau das der Schlüssel zu einer stabilen und mitfühlenden Gesellschaft ist.
Zum Abschluss
Die Spendenkultur in Israel ist für mich zu einer tiefgreifenden Entdeckung geworden, die weit über das bloße Geben von Geld hinausgeht. Sie ist ein lebendiger Ausdruck von Tradition, tief verwurzeltem Glauben und einer unerschütterlichen Solidarität, die sich im Alltag der Menschen und besonders in Krisenzeiten offenbart. Ich habe gelernt, dass hier jeder Beitrag zählt, jede Geste der Nächstenliebe einen Unterschied macht und dass das Geben eine zutiefst menschliche und verbindende Kraft besitzt. Es war eine Ehre, diese einzigartige Facette der israelischen Gesellschaft kennenzulernen und zu verstehen, wie sie das Land und seine Menschen prägt.
Wissenswertes für Ihre Spende in Israel
1. Wenn Sie in Israel spenden möchten, sollten Sie immer auf die Seriosität der Organisation achten. Es gibt viele vertrauenswürdige Einrichtungen, aber eine kurze Online-Recherche oder eine Nachfrage bei lokalen Kontakten kann Ihnen helfen, sicherzustellen, dass Ihr Geld auch wirklich ankommt und sinnvoll eingesetzt wird. Ich persönlich schaue mir gerne Erfahrungsberichte an und prüfe, ob Jahresberichte veröffentlicht werden.
2. Das Konzept der “Tzedakah” ist zentral: Es geht nicht nur um Almosen, sondern um Gerechtigkeit. Verstehen Sie, dass Spenden in Israel oft als eine Pflicht verstanden wird, die soziale Ungleichheiten mindern soll. Das hat einen ganz anderen emotionalen Wert als die reine Wohltätigkeit, die wir oft kennen. Man spürt, wie tief dieses Verständnis in der Gesellschaft verwurzelt ist und wie es die Art und Weise prägt, wie Menschen geben und empfangen.
3. Nutzen Sie moderne digitale Plattformen für Ihre Spenden. Viele israelische Hilfsorganisationen haben hervorragend funktionierende Online-Spendenportale oder nutzen Crowdfunding-Initiativen, die eine hohe Transparenz bieten. Ich finde es toll, wie man dort oft direkt Updates zum Projektfortschritt erhält, was das Vertrauen enorm stärkt und mir das Gefühl gibt, wirklich Teil der Hilfe zu sein.
4. Seien Sie sich bewusst, dass Spenden in Israel oft eine schnelle und direkte Reaktion auf aktuelle Ereignisse sein kann, besonders in Krisenzeiten. Die Flexibilität und die Bereitschaft der Menschen, sofort zu helfen, ist wirklich beeindruckend. Das bedeutet, dass Sie oft schnell die Möglichkeit finden, sich an akuten Hilfsaktionen zu beteiligen, wenn Not am Mann ist.
5. Berücksichtigen Sie neben finanziellen Spenden auch die Möglichkeit der Freiwilligenarbeit oder Sachspenden, falls Sie vor Ort sind oder Kontakte haben. Viele Organisationen sind dankbar für jede Art von Unterstützung, sei es Zeit, Wissen oder materielle Güter. Ich habe selbst gesehen, wie viel Freude es bereitet, direkt mit anzupacken und das Lächeln der Menschen zu sehen, denen man helfen konnte.
Wichtige Erkenntnisse zusammengefasst
Die israelische Spendenkultur ist ein faszinierendes Zusammenspiel aus jahrhundertealter Tradition, tiefem Glauben und einer beeindruckenden Anpassungsfähigkeit an moderne Zeiten. Sie zeichnet sich durch ein starkes Gefühl der Gemeinschaft, schnelle Reaktionsfähigkeit in Krisen und eine wachsende Transparenz durch Digitalisierung aus. Mehr als eine bloße Finanztransaktion ist das Geben hier ein Akt der Solidarität und ein Ausdruck der nationalen Identität, der die Gesellschaft nachhaltig stärkt und mir persönlich sehr ans Herz gewachsen ist.
Häufig gestellte Fragen (FAQ) 📖
F: ür mich ist das so einleuchtend: Es ist keine freiwillige Geste aus reiner Mildtätigkeit, sondern eine religiöse und ethische Verpflichtung, eine Mitzwa, die tief im Judentum verankert ist. Man gibt, weil es richtig und gerecht ist, nicht nur, weil man großzügig sein möchte. Es ist quasi ein Grundpfeiler des Zusammenlebens. Selbst Menschen mit geringem Einkommen sehen es als ihre Pflicht an, etwas abzugeben. Ich habe selbst erlebt, wie diese Denkweise die Gemeinschaft zusammenhält, besonders in schwierigen Zeiten. Es ist, als würde ein unsichtbares Band der Solidarität durchs Land gehen. Es geht darum, die Welt zu heilen und zu teilen, was einem anvertraut wurde. Und ja, man glaubt sogar, dass Zedaka himmlische Entscheidungen positiv beeinflussen kann – das ist doch eine faszinierende Vorstellung, oder?Q2: Wenn ich spenden möchte, welche
A: rten von Hilfe sind in Israel besonders verbreitet und wie kann ich sicherstellen, dass meine Spende wirklich ankommt? A2: Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass die Spendenlandschaft in Israel unglaublich vielfältig ist, aber im Kern oft sehr direkt und bedarfsorientiert.
Besonders im Moment, mit den aktuellen Herausforderungen, sind Organisationen gefragt, die Soforthilfe leisten: Das reicht von medizinischer Versorgung und psychosozialer Unterstützung für Trauma-Überlebende – gerade für die Holocaust-Überlebenden ist das unglaublich wichtig – bis hin zur Unterstützung von Soldaten und ihren Familien oder dem Wiederaufbau zerstörter Gemeinden.
Ich habe gesehen, wie viele Initiativen sich dem Schutz der Zivilbevölkerung widmen, sei es durch mobile Schutzräume oder die Versorgung mit Lebensmitteln und Ausrüstung.
Als deutscher Spender fragt man sich natürlich: Wie kommt mein Geld sicher an? Ich persönlich rate immer dazu, sich an etablierte Organisationen zu wenden, die transparent arbeiten und idealerweise eine deutsche Vertretung haben oder zumindest Spendenbescheinigungen ausstellen, die hier steuerlich absetzbar sind.
Denkt an Plattformen wie IsraelGives, die seit 2009 als vertrauenswürdige Anlaufstelle für Spenden in Israel gelten und sogar Steuernachweise für die EU anbieten.
Auch größere deutsche Hilfsorganisationen wie “Aktion Deutschland Hilft”, UNICEF oder “Ärzte ohne Grenzen” sind dort aktiv oder arbeiten mit Partnern vor Ort zusammen.
Organisationen wie Keren Hayesod oder der Jüdische Nationalfonds (JNF-KKL) sind ebenfalls wichtige Akteure. Man kann meistens per Überweisung, Kreditkarte oder PayPal spenden.
Der direkte Draht zu verlässlichen Partnern ist für mich das A und O! Q3: Gibt es besondere Bräuche oder Tipps, die man beachten sollte, wenn man in Israel spenden möchte, vielleicht sogar als Ausländer?
A3: Absolut! Wenn man sich als Ausländer in die israelische Spendenkultur einklinken möchte, gibt es ein paar Dinge, die mir immer wieder begegnen und die ich wirklich hilfreich finde.
Erstens, die Bedeutung der “Pushke” – das sind diese kleinen Spendenboxen, die man oft in jüdischen Haushalten findet. Das ist eine Tradition, die man auch heute noch überall sieht, wo Münzen für Bedürftige gesammelt werden.
Es ist eine fast instinktive Handlung, immer ein paar Schekel bereitzuhalten. Ein weiterer Punkt, den ich persönlich sehr berührend finde: Es ist üblich, vor dem Gebet oder vor dem Zünden der Schabbat-Kerzen eine Spende zu geben.
Das verleiht dem Akt des Gebens eine ganz besondere spirituelle Dimension. Und was ich gelernt habe: Anonymität wird oft als eine der höchsten Formen der Zedaka angesehen.
Es geht darum, zu geben, ohne dafür Anerkennung zu erwarten oder den Empfänger in Verlegenheit zu bringen. Die Idee ist, dass der Spender und der Empfänger idealerweise nicht voneinander wissen.
Mein Geheimtipp, gerade für uns Deutsche: Viele israelische oder jüdische Organisationen haben Partnervereine in Deutschland. Sucht gezielt nach diesen, denn das vereinfacht oft nicht nur die Spendenabwicklung und die steuerliche Anerkennung, sondern gibt auch ein zusätzliches Gefühl von Sicherheit und Vertrauen.
Und denkt daran, wie es Maimonides schon sagte: Die höchste Form der Zedaka ist die “Hilfe zur Selbsthilfe”. Wenn eure Spende dazu beitragen kann, dass Menschen sich langfristig selbst versorgen können, dann ist das Gold wert!
Es ist diese Mischung aus tiefem Respekt vor der Tradition und pragmatischer Hilfe, die die israelische Spendenkultur für mich so einzigartig macht.






